klassische Astrologie

Das kardinale, das fixe und das veränderliche Kreuz

Die Kreuze sind neben den Elementen eine weitere Einteilung der Tierkreiszeichen. Die Elemente beschreiben Eigenschaften.

Die Kreuze beschreiben die Dynamik dieser Eigenschaften, Motivationen oder Formen der Aktivität.

Ein Kreuz besteht aus vier kreuzförmig im Tierkreis angeordneten Tierkreiszeichen.

Es gibt drei verschiedene Kreuze: das kardinale, das fixe und das veränderliche Kreuz.



Das kardinale Kreuz: die Initiative

Zum kardinalen Kreuz gehören:

das Feuerzeichen Widder
das Wasserzeichen Krebs
das Luftzeichen Waage
das Erdzeichen Steinbock
Die kardinale Energie will Dinge in Bewegung bringen und ist ein Impuls nach aussen.


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Das fixe Kreuz: die Stabilisierung
Zum fixen Kreuz gehören:

das Erdzeichen Stier
das Feuerzeichen Löwe
das Wasserzeichen Skorpion
das Luftzeichen Wassermann
Die fixe Energie nimmt einen Impuls auf und führt ihn mit Ausdauer durch.


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Das veränderliche Kreuz: die Infragestellung
Zum veränderlichen Kreuz gehören:

das Luftzeichen Zwillinge
das Erdzeichen Jungfrau
das Feuerzeichen Schütze
das Wasserzeichen Fische
Die veränderliche Energie passt sich den Gegebenheiten an und leitet vom Bestehenden zu Neuem über.


Ketu

Der Mondknoten

aufsteigender Mondknoten :
auch Rahu oder nördlicher Mondknoten genannt absteigender Mondknoten:
auch Ketu oder südlicher Mondknoten genannt



Die Mondknotenachse ist kein eigentlicher Himmelskörper, sondern entspricht astronomisch der Schnittgeraden der von Sonne und Erde gebildeten Ebene und der von Erde und Mond gebildeten Ebene. Auf- und absteigender Mondknonten sind die Schnittpunkte der Mondknotenachse mit dem Tierkreis.

Die Mondknotenachse zeigt am absteigenden Mondknoten ein Thema auf, das dem Horoskopeigner so vertraut ist, daß er fast zwanghaft daran klebt. Sie zeigt am aufsteigenden Mondknoten auch den Gegenpol, dessen Qualitäten zu entwickeln seine Aufgabe ist. Doch dies fällt ihm sehr schwer, denn alte Verhaltensmuster halten ihn wie Leim an den Schuhsohlen am Ort fest. Oft braucht er sein ganzes Leben, um sich loszureißen. Jedesmal, wenn er einen Schritt weg von seinem altvertrauten Thema wagt, erlebt er eine große Befriedigung. Bleibt er im Gewohnten sitzen, so frustriert ihn irgend etwas daran. Die Mondknotenachse symbolisiert somit eine innere Instanz, die dauernd zu Wachstum auffordert.


Klassische Astrologie

Die klassische Astrologie ist die über die Jahrhunderte gewachsene Astrologie im Unterschied zur erst in den letzten 20-30 Jahren entstandenen psychologischen Astrologie.

Grundsätzlich werden sowohl in der klassischen wie in der psychologischen Astrologie Geburtshoroskope interpretiert. Die klassische Astrologie beschäftigt sich aber auch mit Horoskopen von Ereignissen, Gründungshoroskopen von Gruppierungen und Staaten und vielem mehr. Sie analysiert ein Horoskop mit einem breiten System an Methoden. Die Aussagen sind relativ präzise, oft auch festlegend.

Früher wurden klare, eindeutige Antworten aus dem Horoskop bezogen. Das war möglich, weil der einzelne relativ wenig persönliche Freiheit hatte. Heute hat der westliche Mensch eine vielseitige Palette an Möglichkeiten, wie er sein Leben gestalten möchte. Die Astrologie kann zwar den Grundcharakter des Menschen beschreiben, aber nicht die Einzelheiten seines Lebens. Die zunehmende Vielfalt der Lebensmöglichkeiten bewirkte, dass die Astrologie mehr und mehr in einen psychologischen Kontext gesetzt wurde, anstelle des früheren Schwerpunktes auf den äusseren Ereignissen.

Leider gerieten damit auch viele der alten Methoden in Vergessenheit. Nicht ohne Grund werfen die klassischen Astrologen den psychologisch orientierten Astrologen vor, die Psychologie dafür zu benutzen, um mangelnde Astrologiekenntnisse zu überdecken.


Verschiedene Häusersysteme



Astrologen rechnen mit unterschiedlichen Häusereinteilungen oder Häusersystemen. Welches Häusersystem das beste ist, ist zu einem grossen Teil eine Ermessensfrage.

In jedem Fall wird das Horoskop in 12 Häuser eingeteilt, angefangen mit Haus 1 am Aszendenten. Die Häuser sind immer im Gegenuhrzeigersinn angeordnet.



Äquale Häuser

Der Horoskopkreis wird in 12 gleich grosse Häuser von je 30° eingeteilt. Das MC fällt nicht mit der 10.Häuserspitze zusammen.

Dieses Häusersystem ist sehr alt und wird heute kaum mehr benutzt.

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Alle weiteren Häusersysteme sind inäquale Häusersysteme. Das MC ist gleichzeitig die 10. Häuserspitze. Aszendent und MC und somit die Hauptachsen sind bei allen folgenden Häusersystemen identisch.



Campanus Häuser

Der Himmelsraum zwischen Ostpunkt und Zenit wird gedrittelt und in eine Art gleich grosse "Orangenschitze" (= Häuser) aufgeteilt. Auf den Tierkreis projiziert sind die Häuser unterschiedlich gross.

Dieses Häusersystem wird heute kaum mehr benutzt.



Regiomontanus Häuser

Der Himmelsäquator (= der nach aussen projizierte Erdäquator) wird gedrittelt.

Regiomontanus Häuser werden in der klassischen und in der Stundenastrologie angewendet.



Placidus Häuser

Mit dieser Methode wird nicht der Raum gedrittelt, sondern die Zeit, die ein Planet braucht, um vom Osthorizont den Zenit zu erreichen.

Placidus Häuser werden vor allem in der psychologischen Astrologie angewendet.



Koch oder GOH-Häuser

Die Koch Häuser wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts angewendet. Ihre Berechnung ist sehr komplex und berücksichtigt Ekliptik, Äquator, Meridian und Horizont.

Koch Häuser werden in der psychologischen Astrologie angewendet.



Unterschiede von Placidus- und Koch-Häusern

Für psychologische Deutungen werden etwa gleich häufig entweder Koch- oder Placidus-Häuser verwendet. In einzelnen Horoskopen sind die Spitzen der Häuser 2, 3, 5, 6, 8, 9, 11 und 12 unterschiedlich und einzelne Planeten können in unterschiedliche Häuser fallen. Die Hauptachsen mit Aszendent und MC und natürlich Zeichenstellungen und Aspekte der Planeten sind bei beiden Methoden identisch.

Für Planeten, die in unterschiedliche Häuser fallen, scheint sowohl die Deutung der Koch-Hausstellung wie auch die Deutung der Placidus-Hausstellung zuzutreffen. Häuser sind kompliziert errechnete, theoretische "Erdfelder", und es ist durchaus denkbar, dass sie fliessende Übergänge haben.


Kompensation

Die psychologische Deutung


Bestimmt haben Sie schon bemerkt, dass Ihr Horoskop von verschiedenen Astrologen unterschiedlich interpretiert wird. Wenn Sie selbst schon einzelne Planetenstellungen in Büchern nachgeschlagen haben, dürften Sie auch hier auf leicht unterschiedliche Interpretationen gestossen sein. Astrologie ist eine Symbolsprache, die vom Astrologen in konkrete Beispiele übersetzt wird. Die Qualität und Treffsicherheit der Aussage ist von den Fähigkeiten des Astrologen abhängig. Am Beispiel eines Quadrats zwischen Saturn und Merkur soll dies gezeigt werden:


Die astrologische Symbolik:

Saturn steht als Symbol für:
die Realität mit all ihren Forderungen und Begrenzungen
Verantwortung und "Rückgrat"
Regeln, Gesetze und Strukturen
Ausdauer und Disziplin
Angst
Merkur steht als Symbol für:
Verstand, für Vernunft, Intellekt und Logik. Merkur beschreibt die Seite der Persönlichkeit, die Eindrücke objeftiv und sachlich ordnet, darüber nachdenkt und daraus vernünftige Schlüsse zieht.
Sprache und Kommunikation
Art und Weise, wie wir lernen und das Gelernte einsetzen


Das Quadrat symbolisiert große innere Spannung



Eine "Standpunkt-Deutung"

Sie haben den Eindruck, zu wenig zu wissen. So lernen Sie sehr viel, informieren sich genau und sagen lieber nichts als etwas Falsches. Vor Prüfungen und ähnlichen Situationen haben Sie vermutlich Lampenfieber. Vor lauter Druck, alle Fragen perfekt beantworten zu müssen, wissen Sie gar nichts mehr. Sie können es nicht leiden, wenn jemand leichtfertig etwas erzählt, und sind den Aussagen anderer gegenüber skeptisch. Sie wollen Fakten und Beweise.



Eine Deutung vor dem Hintergrund einer psychischen Entwicklung

Sie stellen einen hohen Anspruch an Ihr Denken und Wissen und werden es sich kaum gestatten, etwas Falsches zu sagen. Möglicherweise halten Sie sich lieber zurück und schweigen, bewundern oder ärgern sich aber gleichzeitig über Menschen, die ihre Gedanken klar formulieren. Vielleicht hörten Sie als Kind oft Äusserungen wie: "Das verstehst du nicht!" oder "Du sagst das falsch!" oder "Du musst das besser lernen!". Die Forderungen, die Eltern und Lehrer in Ihrer Kindheit an Sie stellten, haben Sie als Leitmotive übernommen und stellen Sie nun sich selbst.

Alles, was mit Denken, Wissen und Kommunikation zu tun hat, unterziehen Sie einer kritischen Prüfung. Sie verlangen von sich und von anderen Struktur und Sachlichkeit in diesem Bereich. Dieser innere Perfektionsanspruch kann Sie entweder völlig lähmen, nach dem Motto: "Das kann ich ja doch nie!" oder Sie zu enormen Leistungen anspornen. Sie lernen dann gründlich und ausdauernd und können sich so ein fundiertes Wissen aneignen. Der Anspruch, nichts Falsches zu sagen, kann Ihnen durch Übung die Fähigkeit vermitteln, Ihre Gedanken sachlich und strukturiert zu formulieren. So lässt Sie die systematische, gründliche Art zu denken und zu lernen letztlich zu einer fachlichen Autorität werden und vermittelt Ihnen Sicherheit und Zufriedenheit.

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Wenn Sie diese beiden Deutungen vergleichen, sehen Sie, dass die zweite, psychologische Deutung nicht nur aussagt, wie sich eine Planetenkonstellation manifestiert, sondern auch, wie sich diese Planetenkonstellation in der Kindheit ausgewirkt und wie sie sich weiter entwickelt hat. Im Hintergrund dieser Beschreibung steht das psychologische Modell von Verdrängung, Projektion, Kompensation und Eigenausdruck

Verdrängung: "Das kann ich ja doch nie!"
Projektion: Der Horoskopeigner hält sich zurück und schweigt, bewundert oder ärgert sich aber gleichzeitig über Menschen, die ihre Gedanken klar formulieren.
Kompensation: Der Horoskopeigner lässt sich zu enormen Leistungen anspornen. Er lernt gründlich und ausdauernd und kann sich so ein fundiertes Wissen aneignen. Der Anspruch, nichts Falsches zu sagen, wirkt motivierend.
Eigenausdruck: Die systematische, gründliche Art zu denken und zu lernen lässt den Horoskopeigner letztlich zu einer fachlichen Autorität werden und vermittelt ihm Sicherheit und Zufriedenheit.
Die erste Deutung ist durchaus richtig. Sie vermag dem Leser aber höchstens Impulse zu geben, sich zu beobachten und seine Charaktereigenschaften klarer zu sehen. Die zweite Deutung zeigt eine Dynamik auf, die dem Leser nicht nur einen Spiegel vorhält, sondern ihm einen Weg aufzeigt. Hinter schwierigen Lebenssituationen wird so ein Sinn sichtbar. Man erkennt nicht nur Eigenschaften, sondern die Grundmuster des eigenen Lebens.


Das Komposit

Das Komposit ist ein Partnerhoroskop, das Aussagen über eine Beziehung ermöglicht. Häuserstellungen und Aspekte zeigen, welche Bereiche für das Paar wichtig sind. Zeichenstellungen werden nicht gedeutet. Das Komposit beschreibt den "gemeinsamen Nenner" eines Paares. Das Komposithoroskop wird vor allem als Ergänzung zur Synastrie herangezogen.

Berechnet wird das Komposithoroskop, indem für jeden Planeten das arithmetische Mittel beider Partner ermittelt wird. Das Komposithoroskop ist somit ein künstliches Horoskop. Die errechneten Planetenkonstellationen gab es in dieser Kombination nicht tatsächlich am Himmel.


Die Konjunktion


Starker Aspekt

Entfernung der beteiligten Planeten: 0°

Symbol:


Die zwei beteiligten Planeten bilden eine Einheit.

Bei der Konjunktion stehen zwei Planeten aus der Sicht der Erde fast am selben Ort. Dadurch entsteht eine sehr starke Konzentration von zwei Kräften, die gewissermaßen zu siamesischen Zwillingen verschmelzen. Die beiden Persönlichkeitsteile können nur zusammen auftreten und sind für den Betreffenden untrennbar miteinander verbunden. Dabei gibt es Planetenkombinationen, die sich gegenseitig unterstützen (z.B. Mond Konjunktion Venus) und solche, die eher problematische Verbindungen darstellen (z.B. Mars Konjunktion Neptun).

Das Tierkreiszeichen Krebs

"Ich fühle!"

Positive Eigenschaften eines Krebs-Typs:
Empfindsam, mitfühlend, anschmiegsam, hilfsbereit, verträglich, mütterlich, fürsorglich, kindlich, liebenswürdig, phantasievoll, verträumt

Der Krebs-Betonte sucht und schafft Geborgenheit, Wärme und Zärtlichkeit. Er, zieht sich in "kühlem" Klima zurück, schaut zurück, Vergangenheit und Herkunft sind wichtig, ausgeprägter Familiensinn, Bedürfnis nach Häuslichkeit und einem "warmen Nest".

Negative Entsprechungen:
Launenhaft, stimmungsabhängig, empfindlich, ängstlich, sentimental, beeinflussbar, unselbständig, passiv, überbeschützend, labil, geht völlig in Gefühlen auf, weigert sich, erwachsen zu werden oder überbemuttert andere und hält sie in Abhängigkeit, neigt dazu, Ärger zu schlucken und "zurückzukrebsen".


Dem Krebs-Zeichen werden der Mond und das vierte Haus zugeordnet.

Lerndreieck

Lerndreiecke sind Aspektfiguren, die aus einem harmonischen Aspekt (Trigon oder Sextil, einem Quadrat und einem Quinkunx oder Halbsextil bestehen.

Die beiden Planeten, die im Trigon oder Sextil zu einander stehen, verstehen sich gut. Auf dieser Vertrauensbasis kann der dritte Planet integriert werden. Dabei bringt das Quadrat die nötige Spannung und Energie und das Quinkunx, bzw. Halbsextil die Sehnsucht nach einem gemeinsamen Ausdruck. Es entsteht eine Motivation, gemeinsam aufzutreten, was einen Lernprozess auslöst.


Lilith - Der Schwarze Mond


Lilith könnte man als die "weibliche Kraft der Seele" bezeichnen.

Lilith - die geheimnisvolle, dunkle Mondgöttin - ist Symbol für verborgene Aspekte des menschlichen Daseins. Sie ist der Schatten, den wir ins Bewusstsein heben müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Sie steht für etwas Namenloses, nicht mit rationalen Begriffen Fassbares, das tief in der menschlichen Seele schlummert. Gleichzeitig ist sie eine Verkörperung des weiblichen Prinzips. Sie kommt insofern einer Rachegöttin gleich, als wir das Weibliche in uns unterdrücken. Dies ist seit dem Aufkommen des Patriarchates mehr oder weniger der Fall. Wollen wir nicht die zerstörerischen Seiten der Lilith oder der weiblichen Urkraft des Unbewussten heraufbeschwören, so müssen wir den weiblichen Gefühlskräften den Raum in unserem Leben zugestehen, der ihnen gebührt.

Lilith ist kein Himmelskörper, sondern der zweite Brennpunkt der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde, also etwas Nicht-Materielles. Dieser "leere" Punkt am Himmel entspricht denn auch keinem klar fassbaren Teilaspekt der menschlichen Persönlichkeit. Lilith kann eher als eine tiefgründige Gefühlsenergie verstanden werden, die uns hilft, unser Potential zu verwirklichen. Mit ihrer Unterstützung bauen wir etwas im Leben auf, bringen es zu einem Höhepunkt und lassen es wieder los, um uns etwas Neuem zuzuwenden. Lilith lässt uns die Früchte unseres Tuns nicht geniessen, sondern fordert Loslassen und Absterben in einem nicht zu durchbrechenden Zyklus von Werden und Vergehen. Wir haben manchmal Mühe, uns von dem zu trennen, was wir geschaffen haben. Es mag uns dann ergehen wie Lots Frau. Sie erstarrte zur Salzsäule, weil sie zurück schaute.

Lilith ist unbewusst und geheimnisvoll, eine weibliche Urenergie, die wir nie "in den Griff" bekommen können. Gegen dieses Unerbittliche und Nicht-Fassbare wehrt sich unser Ego. Es will lieber an seinen Vorstellungen und Illusionen festhalten. Wenn dann die weibliche Urkraft der Lilith aus dem Unbewussten auftaucht wie die Nixe aus dem Teich, das Ego in die Tiefe zieht und uns mit dem Besten oder auch Schlimmsten im Leben konfrontiert, so empfinden wir dies meist als schmerzhaften Eingriff.

Wir müssen lernen, uns vom Leben tragen zu lassen. Dann bleibt jedesmal, wenn Lilith auftaucht, ein goldener Schimmer zurück. Wir haben einen Blick in unsere eigenen Tiefen geworfen, haben einen blinden Fleck erkannt oder eine Ahnung von der Welt hinter dem Vorhang unseres Bewusstseins gestreift. Dies ist der Sinn des Lilith-Teiles in uns.

Wenn Sie mehr über die faszinierende und geheimnisvolle Lilith wissen möchten, gibt Ihnen das Buch "Die Wolfsfrau" von Clarissa P. Estés einen Einblick in diese tiefgründigen Aspekte der menschlichen Psyche.


Das Tierkreiszeichen Löwe



"Ich bin! Selbstverständlich bin ich so wie ich bin!
Ich bin der Mittelpunkt meines Universums!"

Positive Eigenschaften eines Löwe-Typs:
Kraftvoll, unerschrocken, feurig, begeisterungsfähig, mutig, entschlossen, dynamisch, selbständig, würdevoll, willensstark, dominant-beharrlich, wettbewerbsfreudig, grossmütig (vorausgesetzt, er hat selbst genug), risikofreudig, verspielt

Starkes Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen, will beeindrucken, Tatkraft, Führerqualitäten (oder Herrscherallüren), Anspruch auf den "Löwenanteil", Bedürfnis nach kreativer Entfaltung, Freude an Spiel und Spaß, spontane Herzlichkeit und Wärme.

Der Löwe-Typ liebt das Leben und ist von seinem eigenen Wert überzeugt. Er mag keine Halbheiten, wenn er spielt oder arbeitet, dann aus ganzer Seele. Wie eine Raubkatze kann er eine täuschend träge Miene zur Schau tragen. Sein Lebenskonzept hat etwas Großartiges, und er kann dank seiner beharrlichen Tatkraft viel im Leben verwirklichen.

Negative Entsprechungen:
Stolz, überheblich, arrogant, ich-bezogen, dominant, sich selbst überschätzend, Aufmerksamkeit heischend, verschwenderisch, großspurig

Der Löwe-Betonte erlebt die Mitmenschen gewissßermassen als Verlängerung seines Wesens und spielt mit ihnen wie der Dirigent mit dem Orchester. Allem Schwachen, Kranken und Leidenden geht er aus dem Weg und beschäftigt sich selbstherrlich nur mit sich selbst.


Dem Löwe-Zeichen werden die Sonne und das fünfte Haus zugeordnet.

Die Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser

Die Lehre der Elemente stammt aus dem antiken Griechenland udn gehört zu den fundamentalen Pfeilern der westlichen Asrologie.
Die Tierkreiszeichen lassen sich zu Gruppen zusammenfassen. Jeweils drei Tierkreiszeichen gehören demselben Element an, d.h. sie haben ähnliche Eigenschaften.

Feuer = rote Tierkreiszeichen = Widder, Löwe und Schütze

Erde = grüne Tierkreiszeichen = Stier, Jungfrau und Steinbock

Luft = gelbe Tierkreiszeichen = Zwillinge, Waage und Wassermann

Wasser = blaue Tierkreiszeichen = Krebs, Skorpion und Fische


Diese Gesetze wurden von J. Kepler in den Jahren 1609 ‚18 erarbeitet.

1) Die Planeten bewegen sich in fast kreisförmigen Ellipsen, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht.

2) Der Radiusvektor oder Fahrstrahl Planet‚Sonne überstreicht in gleicher Zeit gleiche Flächen.

3) Die Quadrate der Umlaufszeiten zweier Planeten verhalten sich wie die Kuben ihrer mittleren Entfernungen zur Sonne. Kernschatten, der Erde:
Erde und Mond werfen lange konische Schatten in den Raum, und wenn einer der beiden Körper in den Schatten hineingerät, den der andere wirft, gibt es eine Finsternis. Der Schatten hat zwei Zonen, die man Kernschatten und Halbschatten nennt. Für einen Beobachter, der sich im Kernschatten aufhält, verfinstert sich die Sonne vollständig; im Halbschatten ist sie teilweise sichtbar. Der Kernschatten der Erde dehnt sich im Durchschnitt 1382000 km in den Raum aus. Wegen der Exzentrizität der Erdbahn schwankt diese Entfernung um 22500km zwischen ihrem größten und kleinsten Wert. Da die Länge des Kernschattens größer als das Dreifache der Entfernung des Mondes von der Erde ist, muß er den Mond treffen, wenn er in die geeignete Richtung zeigt, nämlich dann, wenn Mond, Erde und Sonne auf einer Geraden liegen. In diesem Falle ereignet sich eine totale Mondfinsternis.

Posted on April 15, 2007 by Gundula Femmer

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